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Geheimtipps in den USA: Skigebiete für Insider

Viele der amerikanischen Resorts sind weltberühmt, andere eher den Kennern der US-Skiszene ein Begriff. Bei uns findet ihr die Skigebiete, die nicht jeder auf der Rechnung hat, die aber wegen ihres Terrains, ihrer langen Saison oder verschiedener Skurrilitäten einen Besuch wert sind.

Aspen Highlands: Nach Aspen kommen nur die Stars und Sternchen, um gesehen zu werden? Das gilt ganz sicher nicht für Hausberg der Locals,AspenHighlands. Wer sich auskennt, fackelt nicht lange auf den präparierten Pisten, sondern steigt hinauf zur Highland Bowl, wo sich wirklich nur die Profis tummeln. An Neuschneetagen sind Freeridern keine Grenzen gesetzt, denn dank der Höhe und der Kälte der AspenHighlands bleibt der Schnee schön pulvrig.

Arapahoe Basin: A-Basin, eines der höchsten Skigebiete der USA, öffnet schon im Oktober seine Lifte für Powder-Begeisterte und Carving-Freaks. Der Schnee fällt in Massen und das Wetter sorgt für perfekte Bedingungen für herrliche Tage im Gelände und auf den Pisten. Das Schmuckstück des Resorts ist die Montezuma Bowl auf der Rückseite des Skiberges, wo sich die besten Freerider Colorados gen Tal stürzen.

Grand Targhee: The Gheeist deutlich kleiner als Jackson Hole, das bekanntere Skiresort Wyomings. Doch wer es rough mag, wird Grand Targhee lieben. Hier gilt: weniger ist mehr. Nur fünf Lifte erschließen das gesamte Gelände, das aus abwechslungsreichem Terrain und jeder Menge Tiefschneeabfahrten besteht.

Crested Butte: Der Vulkankegel, an dem Crested Butte liegt, sieht aus wie ein Skigebiet aus den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts. Das einzigartige Cowboy-Flair sollte unzählige Besucher anlocken, könnte man meinen – tut es aber nicht. Crested Butte ist vergleichsweise wenig besucht, die Pisten sind leer und im grandiosen Gelände finden sich ständig Gelegenheiten für FirstTracks. Ein echter Underdog eben.

Mammoth: In Mammoth scheint fast jeden Tag die Sonne. Eben typisch Kalifornien. Doch damit nicht genug, bietet das erstklassige Skiresort herrlichen Powder und – dank der Sonne – wunderbaren Firn. Der Skiberg ist mehr als 3.000 Meter hoch und garantiert echtes Big Mountain Skiing. Snowboarding natürlich auch!

Whitefish: Montana und Wintersport, passt das zusammen? Ja!Whitefishist zwar ein wahrer Geheimtipp, überzeugt jedoch mit einem grandiosen Gipfel und einer wirklich anspruchsvollen Ski-Area. Bei der Abfahrt blickt ihr direkt auf den Glacier Nationalpark, doch viel mehr solltetihr euch auf eure Schwünge konzentrieren. Denn das Terrain ist wirklich nichts für Einsteiger. Dafür gibt’sPowder satt.

Powder Mountain: Powder Mountain – klingt super, oder? In einem der größten Skigebiete der USA ist der Schnee so trocken, das man eher an Surfen als an Powdern denkt, während man durch die Bowls gleitet. Ogden, das Skivillage am Fuße des Skigebiets, ist ein Sammelbecken der US-amerikanischen Freerider-Szene.

Steamboat: Das Skigebiet im Nordwesten Colorados liegt etwas fernab vom Schuss und lässt sich schwer mit anderen Resorts kombinieren. Deshalb haben es nicht wirklich viele Wintersportler auf dem Schirm. Wer aber von Steamboat weiß, findet hier sein Glück: Die Hänge sind von Champagne Powder überzogen, das Treeskiing ist klasse und für Abwechslungen sorgen spektakuläre Funparks. Zur Entspannung geht es nordwestlich von Denver in einen natürlichen Mineralpool mit heißem Wasser.