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Sundance Ziplining: atemberaubend und unglaublich schön

Text: Alexandra Arendt

Schwindelnde Höhen, atemberaubende Aussichten, Spaß pur! Ziplining ist ein kleines Abenteuer und nichts für Nervenschwache. Wer sich in Utah, Salt Lake City oder Park City aufhält, sollte einen Abstecher ins schöne Sundance Mountain Resort machen. Das Robert Redfort Resort befindet sich nur 50 Minuten von Salt Lake City oder Park City entfernt.

In den USA ist Ziplining nahezu Trend geworden, viele Resorts bieten im Sommer Ziplines in verschiedenen Höhen und Längen an. Kaum ein anderes Erlebnis bietet solche Aussichten.

Traumhafte Aussichten auf das Sundance Resort

Die Ziplines in Sundance sind noch etwas höher, noch etwas länger, schneller und schöner und das Aushängeschild des Skiresorts im Sommer. Zurecht! Denn das Skiresort Sundance ist nicht nur im Winter grandios, auch im Sommer ist es wunderschön, und durch die Ziplines noch attraktiver für Besucher geworden, die sich in die schwindelnden Höhen trauen.

Vorfreude auf die ersten Ziplines

Insgesamt besteht das Zipline-Abenteuer aus vier verschiedenen Lines und einer Demoline zum Üben, die sich über das Resort verteilen, so dass man besonders viel zu sehen bekommt. Komfortabel geht es mit „Ray’s Sessellift“ hinauf auf den Berg.

Bevor es los geht werden an der Basisstation erste Anweisungen gegeben und das Material verteilt. Jeder trägt seinen Rucksack mit dem nötigen Zipline-Equipment. Die Aufregung wächst, ich bin total gespannt, denn bereits mehrfach wurde mir die Zipline in Sundance empfohlen und von den Aussichten geschwärmt.

Ziplining will geübt sein

Oben angekommen wird erstmal geübt, denn Bremsen will gelernt sein! Genauso wie Gas geben. Aber keine Sorge, lässt man los wird automatisch gebremst. Vor jeder Line wird erklärt, an welchen Stellen man kein Gas mehr geben sollte und so das Bremsen einleitet. Wer sich nicht ganz so schnell traut, gibt einfach von Beginn an weniger Druck.

Jeweils zwei Personen können gemeinsam an den Stationen starten und herunterrasen und dabei Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometer erreichen! Wer es gemütlich angehen möchte kann jedoch auch einfach zwischendrin stoppen und die Aussicht genießen oder ein Foto machen.

Zum Glück bin ich Höhen vom Bergsport gewöhnt, so kann ich die traumhaften Aussichten voll und ganz genießen. Anders geht es den Mädchen vor mir, für die bereits der Einstieg jedes Mal eine große Überwindung ist. Kein Wunder, schließlich befinden wir uns auf der „Flathead Span“ teilweise 152 Meter über dem Boden!

Sundance gehört US-Zipline-Rekord

Insgesamt werden auf der Ziptour über die vier Stationen 640 Höhenmeter zurück gelegt, das ist Rekord in den USA. Dabei muss man nicht die gesamte Tour machen und kann sich auch für zwei Ziplines entscheiden. Die längste Zipline ist über einen Kilometer lang.

Ski USA-Reporterin Alexandra Arendt genießt die Aussicht

Trotzdem sind auch die beiden Mädchen begeistert und wollen am liebsten gar nicht mehr aufhören. Die atemberaubenden Aussichten auf Mount Timpanogos sollte man sich jedoch nicht entgehen lassen. Kaum ein anderes Erlebnis bietet solche Aussichten auf die Berglandschaft, von der man umgeben ist. Für mich und die beiden Freundinnen ist klar: Immer, immer wieder gerne! Und vielleicht beim nächsten Mal mit Blick auf eine Berglandschaft mit glitzerndem Schnee. Denn Ziplinen kann man hier sogar im Winter und so Skifahren und Snowboarden mit dem Abenteuer verbinden.