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Salt Lake City: Mormonen und Olympia

Text: Andreas Hottenrott

Als Basis für einen Winterurlaub ist Salt Lake City bestens geeignet, denn vom Flughafen aus erreicht man ein Dutzend Skigebiete in weniger als einer Stunde. Unter anderem auch Park City

Es gibt mehr als genug Gründe, sich für den Zwischenstopp in Utahs Hauptstadt auf dem Weg in den Schnee ausgiebig Zeit zu nehmen.

Park City ist nur 40 Minuten von Salt Lake entfernt

2002 war Salt Lake City Ausrichter der Olympischen Winterspiele. Immer noch erinnern viele Sehenswürdigkeiten an das sportliche Großereignis. Im Olympic Cauldron Park zum Beispiel sieht man den rund 27 Meter hohen Turm, auf dem das Olympische Feuer damals brannte, und den Hoberman Arch, unter dem die siegreichen Athleten mit den Medaillen geehrt wurden.

In Salt Lake City auf olympischen Spuren

Utah ist zwar der Staat der Mormonen, doch auch in Salt Lake City weiß man, wie man sich amüsiert. Zahlreiche Bars und Clubs sorgen für ein durchaus abwechslungsreiches Nachtleben. Seit 2009 gibt es kein Alkoholverbot mehr und so kann man sich den einen oder anderen Drink genehmigen. Wer sein Glück herausfordern möchte, lässt im Peppermill Casino die Karten kreisen oder setzt beim Roulette alles auf Rot. Zwar nicht direkt in Salt Lake City, aber doch im rund 90 Minuten entfernten Wendover.

Selbst wenn man den Glauben der Mormonen nicht teilt, wird man von einem ihrer Bauwerke tief beeindruckt sein. Der Temple Square lockt jedes Jahr Tausende Touristen an. Mit Granit aus dem benachbarten Little Cottonwood Canyon errichteten die Baumeister dort einen gigantischen Tempel: 64 Meter hoch, mit einer Grundfläche von etwa 23.500 Quadratmetern.

Falls während Ihres Aufenthalts in Salt Lake eines der Profi-Sportteams ein Heimspiel austrägt, sollten Sie sich die einzigartige Atmosphäre in den Arenen nicht entgehen lassen. Die Fußballer von Real Salt Lake spielen in der Major League Soccer und die Utah Jazz in der NBA.