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© Spark R&D title Mietwagen-Schnäppchen von Alamo title

Spark R&D Arc 17/18 Splitboard-Bindung

Der erste Eindruck: „Und das soll halten?“ Doch die Wahrheit offenbart sich bekanntlich erst im Praxistest. Die neue Arc Splitboard-Bindung von Spark R&D ist ein echtes Federgewicht und eine erstklassige Bindung, sowohl bei der Abfahrt als auch beim Touren.

Testort: Lyngenalpen, Norwegen
Testzeitraum: April 2017
Testbedingungen: Powder, Firn und Eis auf Hängen bis 40 Grad Neigung.
Board: Prior BC XTC Carbon 165
Felle: G3 Alpinist High Traction

Bindung Ride-Modus c Daniel JakowskiDie Technik ist simpel und effektiv. Die Bindung wird für den Ride-Modus auf die Pucks aufgeschoben und über einen Klappmechanismus auf der Zehenseite befestigt. Diese Klappe wirkt im ersten Moment wie eine Schwachstelle, stellt sich jedoch als bombenfest heraus und hält auch die beiden Boardhälften problemlos zusammen. Im Touring-Modus werden zwei winzige Metallstifte, die fest an der Bindung verbaut sind, seitlich in die von Spark entwickelten Tesla Touring Brackets gesteckt und über ebendiesen Klappmechanismus befestigt. Der große Vorteil an diesem Snap Ramp-System ist der ultraschnelle Umbau. Kein Rumgefiddel mit externen Kleinstteilen oder Steckstiften ist dafür nötig – ein klarer Pluspunkt!

Spark R&D Arc Splitboard-Bindung: Ein echtes Federgewicht

Spark R&D Splitboard Bindung Arc 17_18 Snap Ramp c Lukas ScheidEin weiteres Argument ist das Gewicht. Nur etwa 1.400 Gramm wiegen beide Bindungshälften. Das liegt an den vielen Cut-Outs im Baseplate der Bindung und an der Leichtbauweise. Die Steighilfe mit zwei unterschiedlichen Höhen (12° und 18°) ist bereits unter dem Baseplate verbaut und lässt sich mit dem Skistock heraus- und wieder reinklappen. Zwar ist der Mechanismus bei einer brandneuen Bindung etwas behäbig und klemmt gerne Mal, aber mit einem Tropfen Maschinenöl hat sich das in Windeseile erledigt. Die Steighilfe besteht nur aus einem einzigen massiven Draht, daher auch der Name Tesla T1. Die Heelrests sind ebenfalls aus Kunststoff und wiegen kaum etwas. Trotz intensiver Nutzung mit und ohne Steighilfe zeigen sie keinerlei Verbrauchsspuren.

Spark R&D Splitboard Bindung Arc 17_18 Highback c Lukas ScheidDas Highback zeichnet sich ebenfalls durch enorme Stabilität und extrem geringes Gewicht ohne Flexibilitätsverlust aus. Der Forward Lean lässt sich ganz einfach über ein Gewinde mit der Hand einstellen (0° bis 22°) und zum Touren zurückklappen (-13°). Die Straps sparen im Vergleich zu den Vorgängern der Arc-Bindung weiteres Gewicht ein und bestehen aus ungepolsterten und wasserdichten Kunststoffriemen. Die Buckles der Arc-Bindung kommen von Burton, garantieren dementsprechend Ausdauer, festen Halt und sind identisch mit der einer klassischen Ratschenbindung. Dies ist zeitgleich aber auch einer der wenigen Nachteile, da der Einstieg in die Ratschenbindung am steilen Hang zeitaufwändiger ist als bei so manchen Konkurrenzprodukten, die verschiedene Einstiegsmöglichkeiten zulassen. Ein weiterer kleiner Minuspunkt ist, dass sich die Ferse im Climb-Modus nicht am Brett fixieren lässt, zumindest nicht in der Standardaustattung. Der Tesla Heel Locker von Spark kostet nochmal rund 50 Euro extra. Ein Heel Locker wird zwar wirklich nicht häufig benötigt, ist aber bei kurzen Abfahrten mit Fellen ganz praktisch und nice to have.

Splitboard Norwegen Abfahrt c Lukas ScheidUnterm Strich bleibt die Spark R&D Arc jedoch eine großartige Splitboard-Bindung. Neben dem geringen Gewicht garantiert sie dynamisches Fahrgefühl ohne Einschränkungen bei voller Flexibilität. Sowohl auf harten Pistenhängen als auch im weichen Powder liefert sie erstklassige Performance. Im Touren-Modus ist sie so stabil und langlebig wie eine Splitboard-Bindung nur sein kann. Beim queren steiler Hänge ist die Steifheit der Boots ohnehin von höherer Bedeutung als die der Bindung. Beim steilen Anstieg leisten die Steighilfen ganze Arbeit und rücken keinen Millimeter von der Stelle, so wie es sich gehört. Der Umbau ist dank dem Snap Ramp-System nur eine Frage von Sekunden und auch mit dicken Handschuhen kein Problem. So sollte eine Splitboardbindung sein!

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  • Skifahrer und Snowboarder dürfen in Kanada auf einen kalten und schneerreichen Winter hoffen. Meteorologen gehen derzeit von einem La-Niña-Winter für Westkanada aus, berichtet der staatliche Rundfunk CBC unter Berufung auf Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

  • Vor einem Monat erst hat man im Sunshine Village die Saison mit dem jährlichen Slush Cup beendet. Nun gab das Skigebiet bei Banff bekannt, dass es rund um den Canada Day zum Sommerskifahren und -boarden öffnet.

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